AROMEN UND VIELFALT DER BOTANICALS MACHEN GIN ZUM KULTGETRÄNK

Die altehrwürdige Spirituose Gin hat endlich ihren festen Platz am Bartresen zurückerobert. Zahlreiche Destillerien haben dem Traditionsgetränk zu einer kaum erahnten Renaissance verholfen. Ein Geheimnis des heutigen Gin-Kults dürfte die Vielfalt des hochprozentigen Schlucks sein: Abhängig von der Herstellung und den Zutaten wird jeder Brand zu einem Unikat. Wacholder gehört natürlich immer in einen Gin, aber welche weiteren Kräuter und Gewürze - in Fachkreisen "Botanicals" genannt - im Kessel landen, ist ein gut gehütetes Geheimnis der Spirituosen-Macher. Im Zuge des Craft-Trends, hin zu kleinen, handwerklich arbeitenden Betrieben, hat inzwischen fast jede Region Deutschlands ihren "eigenen" Gin - durchprobieren lohnt sich also.

Zahlreiche Gewürze und Kräuter verleihen Gin seinen kraftvollen Charakter.

©djd/THE DUKE Destillerie
Zahlreiche Gewürze und Kräuter verleihen Gin seinen kraftvollen Charakter.

Erinnert an die Farbe des Herbstlaubs: "The Falling Leaves" ist ein angesagter Cocktail auf Gin-Basis für die kalte Jahreszeit.

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Gin mit bayerischen Aromen

Was darf etwa in einem typisch bayerischen Gin nicht fehlen? Natürlich die Grundzutaten jedes guten Bieres aus dem Freistaat. Hopfenblüten und Malz geben etwa "The Duke - Munich Dry Gin" seinen unverwechselbaren Charakter. Neben der im Vordergrund stehenden Wacholderbeere sorgen die Bierzutaten für ein komplexes Aroma, ergänzt um weitere Zutaten wie Koriander, Zitronenschale, Angelikawurzel, Lavendelblüten, Ingwerwurzel, Orangenblüten oder Kubebenpfeffer. Insgesamt 13 ausgesuchte Kräuter und Gewürze sind es, welche diesen kraftvollen Gin ausmachen. Als biozertifizierter Betrieb bezieht die kleine bayerische Destillerie Kräuter und Gewürze ausschließlich aus rein biologischem Anbau, die überwiegend aus der Region stammen.

In der Destille schlägt ein Herz aus Kupfer

Das Herz des Kultgetränks ist kupfern: Die Destille, von Hand in einer alten Kupferschmiede gefertigt, bildet das Zentrum der Produktion. Zu Beginn diente "Carl", eine kleine 150-Liter-Brennblase, der Gin-Herstellung. Weil der kleine Kessel der Nachfrage nicht mehr Herr wurde, gesellte sich schließlich eine neue Destille dazu, auch der "große Carl" genannt. Beide Kupferkessel produzieren ein kraftstrotzendes Wacholderpaket, das sich in Mischungen nicht versteckt. Gerade dies dürfte ein Grund sein, warum Gin als Basis für aromareiche Mixgetränke so beliebt ist. Hier eine Cocktailidee für kühle Herbst- und Wintertage, deren Farbe an das bunte Herbstlaub erinnert, mehr Rezepttipps gibt es unter theduke-gin.de.

Mixgetränk für die kalte Jahreszeit: The Falling Leaves

Zutaten:

4 cl The Duke - Munich Dry Gin

2 cl Zitronensaft

2 cl Walnusslikör

1 cl Punt e Mes

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Shaker auf Eiswürfel geben und kräftig shaken. In einen vorgekühlten Tumbler auf Eiswürfel abseihen und mit einer Zitronenzeste und Hopfenblüten garnieren.

Besuch in der gläsernen Destillerie

Zu Beginn brodelten die Duke-Kessel direkt im Herzen Münchens. Nun ist der bayerische Gin vor den Toren der Metropole gezogen. Mit den neuen Räumlichkeiten in Aschheim erfüllten sich die Gründer ihren Traum von einer gläsernen Destillerie. Neben neuen Maschinen fand auch eine neue, größere Destille Platz - selbstverständlich ebenfalls aus Kupfer mit viel Handwerkskunst gefertigt. Neugierige sind eingeladen, die ehemalige Kartoffelbrennerei und nun neue Gin-Residenz zu besuchen, Führungen zu erleben und sich von dem einen oder anderen Drink verwöhnen zu lassen. Mehr Informationen unter theduke-gin.de.
djd // pressetreff.de
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