LEBENSMITTEL: SO ERKENNEN VERBRAUCHER IM SUPERMARKT KONTROLLIERTE QUALITÄT

Beim Gang durch den Supermarkt kann man eine Vielzahl an Siegeln und Hinweisen auf den Produktverpackungen entdecken. Bei der Fülle an Informationen verliert mancher schnell den Überblick. Doch woran orientiert man sich beim Einkauf frischer Lebensmittel am besten? Bei frischem Fleisch, Wurst sowie frischem Obst und Gemüse steht das blaue QS-Prüfzeichen für eine strenge Kontrolle bei jedem Produktionsschritt. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:

Das blaue QS-Prüfzeichen steht für strenge Kontrollen bei der Lebensmittelherstellung - vom Landwirt bis zur Ladentheke.

©djd/qs-live.de
Das blaue QS-Prüfzeichen steht für strenge Kontrollen bei der Lebensmittelherstellung - vom Landwirt bis zur Ladentheke.

Beim Einkauf frischer Lebensmittel lohnt es sich, genau hinzusehen.

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Wofür steht im Prüfzeichen der blaue Halbkreis mit dem Pfeil?

Der blaue Halbkreis steht für die gemeinsame Verantwortung und die Verbundenheit aller Partner im QS-Prüfsystem, vom Landwirt bis zu den Mitarbeitern im Supermarkt. Der Pfeil weist auf ihr gemeinsames Ziel hin: die lückenlose Qualitätssicherung für Lebensmittel. Gleichzeitig deutet der Pfeil an, dass man als Verbraucher auch seinen Beitrag für sichere Produkte leisten kann, indem man mit den Lebensmitteln beim Transport, Lagern und Zubereiten zu Hause sorgsam umgeht und auf eine gute Kühlung und Hygiene achtet. Dann wären da noch die blauen Stufen im Zeichen. Sie stehen symbolisch für alle Partner im Prüfsystem und ihre Zusammenarbeit.

Welche Produkte tragen das Prüfzeichen?

Frische Lebensmittel wie Fleisch und Wurstwaren, Obst, Gemüse, Kartoffeln und erntefrisch geschnittene Kräuter. Aber auch immer mehr Fertiggerichte, sogenannte Convenience-Produkte, tragen das blaue Zeichen. Man findet die geprüften Produkte mittlerweile in mehr als 24.500 Supermärkten und Discountern in Deutschland.

Welche Kriterien müssen die gekennzeichneten Waren erfüllen?

Das Prüfsystem kontrolliert durchgängig über alle Stufen der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung hinweg, und in jeder Stufe gibt es detaillierte Auflagen an die jeweiligen Systempartner. Obst- und Gemüseerzeuger müssen unter anderem auf den geregelten Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln achten. Fleischerzeuger halten sich an die Vorschriften zu Futtermitteln und zum Antibiotikaeinsatz. Jeder einzelne Arbeitsschritt muss lückenlos protokolliert werden, sodass der gesamte Prozess immer transparent und auch im Nachhinein nachvollziehbar ist. Strenge Anforderungen wie die Einhaltung der Kühlkette oder der Hygienemaßnahmen müssen auch die Systempartner im Bereich der Verarbeitung und Vermarktung beachten und jeden einzelnen Schritt in Checklisten und Warenbegleitpapieren aufschreiben. Auf qs-live.de, der Website der EU-geförderten Kampagne "QS-live - Initiative Qualitätssicherung", gibt es mehr Informationen.

Qualitätssicherung zu Hause

Wer ein frisches Lebensmittel in einwandfreiem Zustand gekauft hat, ist danach selbst dafür verantwortlich, dass die Qualität bis zum Verzehr erhalten bleibt. So ist es etwa wichtig, bei leicht verderblicher Ware die Kühlkette einzuhalten. Dafür sollte sie als Letztes in den Einkaufswagen gelegt und nach dem Bezahlen in einer Kühltasche transportiert werden. Daheim im Kühlschrank gehört Fleisch direkt über das Gemüsefach, wo es am kältesten ist. Rohe und gegarte Lebensmittel sollten außerdem immer getrennt gelagert und zubereitet werden. Unter qs-live.de findet man viele weitere gute Tipps zum Umgang mit Fleisch, Obst, Kräutern und Gemüse.
djd // pressetreff.de
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