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MIT DEN GÄNGIGEN TESTS KÖNNEN OFT SCHON VORFORMEN ENTDECKT UND ENTFERNT WERDEN

Alle Frauen ab 20 Jahren können an der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung teilnehmen. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. ©djd/DKFZ

Noch Anfang der 70er Jahre war Gebärmutterhalskrebs - medizinisch Zervixkarzinom - die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Seit 1971 die gesetzliche Früherkennung mit dem sogenannten Pap-Test eingeführt wurde, ist er auf Platz zwölf zurückgefallen, und die Sterbewahrscheinlichkeit hat sich mehr als halbiert. Der Pap-Test gilt deshalb als beispielhaft für eine erfolgreiche Früherkennungsuntersuchung. Ein Grund dafür ist, dass mit seiner Hilfe oft schon Krebsvorformen erkannt und entfernt werden können, bevor sich ein "echter" Krebs entwickelt. Frauen ab 20 Jahren können die Untersuchung jährlich kostenlos in Anspruch nehmen.


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NACH DEM SCHLAGANFALL ZURÜCK INS LEBEN


Das Stimulationssystem hebt den Fuß während des Gehens an - und Dirk Mertens Gangbild ist dadurch sicherer und runder. ©djd/Ottobock

Gesund und fit steht man eben noch mitten im Leben und im nächsten Moment droht der Überlebenskampf auf der Intensivstation: Ein Schlaganfall kommt aus dem Nichts und kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Knapp 270.000 Menschen in Deutschland sind jährlich davon betroffen, so auch Dirk Mertens: "Von einer Minute auf die nächste hat sich mein komplettes Leben auf den Kopf gestellt", erinnert er sich. "Ich konnte mich nicht mehr bewegen, nicht mehr richtig sprechen." Ab da begann für den damals 43-Jährigen ein zäher und kräfteraubender Kampf. Leider bleiben bei zahlreichen Schlaganfallpatienten dauerhafte Lähmungen, Gleichgewichtsstörungen, Sprachprobleme oder auch psychische Veränderungen zurück. Alltagsverrichtungen wie Anziehen, Treppensteigen oder der Toilettengang werden so zu einer großen Herausforderung.

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EIN BISSCHEN ROT ALS WARNSIGNAL


Parodontitis schreitet oft langsam fort - eine gute Mundhygiene kann die Erkrankung stoppen.©djd/Aminomed/bowdenimages

Nachdem man ins harte Obst gebissen hat oder beim Zähneputzen sind Blutspuren erkennbar? Wer denkt, "das bisschen Rot" sei kein Grund zur Besorgnis, täuscht sich: Zahnfleischbluten ist ein Warnsignal für Parodontitis. Der Auslöser dieser Zahnbetterkrankung sind Bakterien. Sie befinden sich in den sogenannten Plaques, dem Bakterienfilm auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen, und lösen dort Entzündungen aus. Schreitet die Parodontitis fort, werden die Fasern zerstört, die den Zahn im Kieferknochen halten. Er kann sich lockern und schließlich ausfallen. Aber es droht noch eine weitere Gefahr: Gelangen Bakterien aus den Zahnfleischtaschen in die Blutbahn, können sie zu einer Veränderung der Innenwände von Blutgefäßen führen. Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sind mögliche Folgen. Auch können sich Parodontitis und Diabetes nachweislich wechselseitig beeinflussen.

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SCHEIDENPILZ - EIN HÄUFIGER GAST?


Frauen, die häufiger unter Scheidenpilz leiden, sollten Dampfbad und Biosauna meiden.©djd/FloraProtect/Getty

Pilzinfektionen kommen häufig vor: Rund 75 Prozent aller Frauen leiden mindestens einmal im Leben unter einer übermäßigen Besiedelung der Scheide mit dem Hefepilz Candida albicans. Normalerweise klingen der quälende Juckreiz und das Brennen unter der Behandlung mit einem Antimykotikum rasch ab. Treten die Symptome jedoch häufiger auf, spricht man von einem "chronischen Scheidenpilz" oder einer rezidivierenden Vaginalmykose. Diese gehört in die Hand eines Gynäkologen, der dann zusammen mit der Patientin Ursachenforschung betreibt. Dabei sollte auch eine Schmierinfektion vom Analbereich in die Scheide oder die Ansteckung durch den unbemerkt infizierten Partner mit in Betracht gezogen werden. Liegt die Ursache in einer geschwächten Immunabwehr, so lässt sich diese durch Maßnahmen wie Stressreduktion, ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung stärken.

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NICHT DIE AUFGABEN, SONDERN SICH SELBST IM BLICK HABEN


In den Kliniken erfahren die Patienten eine Atmosphäre von liebevoller Achtsamkeit, die den Heilungsprozess fördert.©djd/Dr. Reisach Kliniken/Kai Loges + Andreas Langen

Die bohrenden Kopfschmerzen tauchen aus dem Nichts auf. Oder man wacht morgens mit Verspannungen auf und fühlt sich wie gerädert. Oder der Rücken zwickt plötzlich. Schmerzen ohne ersichtlichen Grund - das kennen viele Menschen. Solche Phänomene können eine Art Kommunikationsmittel des Körpers sein, der uns auf etwas Wichtiges hinweisen möchte. Zum Beispiel, dass wir uns gerade zu viel zumuten und die Anforderungen überhand nehmen.

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DAS HERZ UND DIE HORMONE


In den Wechseljahren kann das Herz-Kreislauf-Risiko steigen. Eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung ist dann besonders wichtig.©djd/Hormontherapie/Getty

Während der Wechseljahre macht der weibliche Körper große Veränderungen durch. Und neben den offensichtlichen Begleiterscheinungen wie dem Ausbleiben der Regel, Hitzewallungen oder Schlafproblemen passieren auch Dinge, die zunächst nicht sichtbar sind. So kann das Absinken des Östrogenspiegels einen direkten Einfluss auf das Herz-Kreislauf-Risiko von Frauen haben, denn Östrogene erweitern die Blutgefäße und verbessern so den Blutfluss. Die Gefäße bleiben dadurch elastisch und Ablagerungen wird entgegengewirkt.

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