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BEI DIABETES-TYP-2 SPIELT DAS KÖRPERGEWICHT EINE GROßE ROLLE

Zu einer guten Diabetes-Prävention gehören mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche. ©djd/diabetes-behandeln.de/Halfpoint/Fotolia

Rund zwei Drittel aller Männer und mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland haben ein "schweres" Problem: Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit. Die überschüssigen Pfunde können die Gesundheit gefährden und zählen zusammen mit Bewegungsmangel zu den Hauptrisikofaktoren für Typ-2-Diabetes. Deshalb gehört Abnehmen bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern zur Basistherapie. Wer einen BMI über 27 hat, sollte fünf Prozent seines Gewichts verlieren, bei einem BMI über 35 sollten es mindestens zehn Prozent sein.


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GUTE LAUNE TROTZ DUNKLER TAGE


Ein Magnesiummangel kann das psychische Wohlbefinden beeinträchtigen und das Entstehen von depressiven Verstimmungen begünstigen. ©djd/Biolectra Magnesium/www.jupiterimages.com/Pixland

Im Winter klagen viele Menschen über depressiven Verstimmungen. Die Betroffenen werden von bleierner Müdigkeit, Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen und Heißhunger gequält. Aufgrund des Gefühls "nur auf Sparflamme" zu laufen, hinken sie den Anforderungen des Alltags hinterher. Auch die kürzeren Tage und das nasskalte Wetter schlagen auf die Stimmung. So bewirkt der Lichtmangel, dass der Melatoninspiegel im Blut tagsüber nur langsam sinkt. Das Hormon ist normalerweise für gesunden Schlaf zuständig und macht daher müde. Experten raten, in der dunklen Jahreszeit auf die richtige Mischung aus Aktivität und Entspannung zu achten und sich seine Kräfte gut einzuteilen. Wer sich hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhält, sollte jede Gelegenheit nutzen, sich im Tageslicht an der frischen Luft zu bewegen. Anspruchsvolle Tätigkeiten, die eine hohe Aufmerksamkeit erfordern, sollte man am besten bis zum frühen Nachmittag erledigen.

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VERWIRRTHEIT UND STÜRZEN IM ALTER VORBEUGEN


Um geistig leistungsfähig zu bleiben, braucht der Körper viele Stoffe - auch Natrium zählt dazu.©djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./Getty

Natriummangel kann gerade bei älteren Menschen erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Beim 25. Kongress des Verbands für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED) in Aachen erklärte Dr. med. Maja Reich, Oberärztin an der Klinik für Geriatrie am Evangelischen Krankenhaus Essen-Werden, dass diese Mangelerscheinung unter anderem zu Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, Gangunsicherheiten und Stürzen führen könne. Bei älteren Menschen würden solche Komplikationen aber häufig als Alterserscheinung oder gar als Demenz im Anfangsstadium fehlgedeutet.

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SO HAT DER HUSTEN DAS NACHSEHEN


Befreit durchatmen: Mit der richtigen Strategie bekommt man Husten schnell wieder in den Griff.©djd/Sanofi-Aventis/Mucosolvan

Erst kribbelt und kratzt es im Hals, dann kommt unangenehmer Hustenreiz auf - so oder ähnlich beginnt der typische Erkältungshusten. Er belastet einen selbst und das Umfeld dazu, lässt einfach nicht zur Ruhe kommen und raubt jede Kraft. Ursache sind Erkältungsviren, die in der Anfangsphase dafür sorgen, dass sich die Atemwegsschleimhäute entzünden. Dies äußert sich üblicherweise zu Beginn durch ständigen trockenen Reizhusten. Im weiteren Verlauf wandern die Erreger eine Etage tiefer in die Bronchien, wo die entzündlichen Reaktionen die natürliche Reinigungsfunktion der Atemwege lahmlegen. Dadurch kommt es zur verstärkten Bildung von zähem, festsitzendem Schleim - die Ursache für den sogenannten verschleimten Husten.

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MÄNNERGESUNDHEIT: HORMONE IM LOT?


Keine Lust mehr? Eine verminderte Libido kann auf einen Testosteronmangel hinweisen.©djd/123rf

Männer sind im wahrsten Sinne des Wortes "testosterongesteuert". Und zwar nicht auf die leicht abfällige Art, in der dieser Ausdruck oft verwendet wird, sondern im positiven Sinne. Denn das männliche Sexualhormon erfüllt viele Aufgaben im Körper, die wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden sind. "Das fängt mit psychischen Faktoren an wie der Förderung von guter Stimmung, Antriebskraft und Libido", erklärt der Androloge Prof. Dr. med. Michael Zitzmann vom Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Münster. "Testosteron hilft aber auch, die Knochendichte zu erhöhen, die Muskelmasse aufzubauen und das Fettgewebe zu reduzieren. Zudem hält es Blutzucker und Blutfette im Normbereich und erhöht die Anzahl der roten Blutkörperchen, wirkt also einer Anämie entgegen."

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DEN KOPF FREI BEKOMMEN


In einer freiwilligen Auszeit ist nicht zuletzt Gelegenheit, durch eine Auslandsreise Abstand vom Alltag zu gewinnen. Hier überquert ein Paar die Themse in London über die berühmte Millennium Bridge.©djd/GKL/mauritius images/Cultura/Janie Airey

In Ruhe durchatmen, den Alltag einmal länger hinter sich lassen, kurz: sich eine Auszeit nehmen. Das ist der Traum vieler Bundesbürger. "In einer freiwilligen Auszeit geht es darum, sich neu zu orientieren. Also ein Stück auf Abstand zu gehen und mal den Kopf frei zu bekommen", so der Berliner Coach und "Auszeit-Experte" Carsten Alex. Dabei könne man sich quasi freispielen und aus der Tagesroutine herauskommen. Man könne Dinge machen, für die es im normalen Alltag wenig bis keinen Platz mehr gebe, weil jeder funktionieren müsse.

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