ANOREXIE, MAGERSUCHT UND APPETITLOSIGKEIT

Um sich schön zu fühlen müssen wir nicht hungern. Leider ist das heutige Schönheitsideal so sehr verschoben, dass schon Kinder im Alter von 10 Jahren ihre ersten Berührungen mit Diäten gemacht haben.

Bulemie oder Magersucht sind meist leise Hilfeschreie.

Bulemie oder Magersucht sind meist leise Hilfeschreie.

Schlank um jeden Preis

Immer wieder gaukeln uns die Medien ein Schönheitsideal vor, was nicht mehr gesund ist. Um in die neuste Skinny-Jeans zu passen, muss man Kleidergröße „Size Zero“ haben. Tatsächlich verfallen vor allem junge Mädchen der Sucht. Dafür gibt es viele Gründe. Doch unsere Gesellschaft, Medien und die Sucht sich zu kontrollieren treibt viele in die Appetitlosigkeit. Es gibt tausend Gründe, warum vorrangig Frauen süchtig werden. Doch um sich eine Sucht einzugestehen, bedarf es mehr als nur ein Spiegel.

„Ich habe keinen Hunger.“

Wenn sich dieser Satz bei Ihnen, ihrem Kind oder bei Freunden häuft, sollte man nicht gleich vom schlimmsten Fall ausgehen. Hellhörig darf man dennoch sein. Denn oftmals beginnt eine Krankheit mit kleinen Veränderungen, welche die betroffenen Menschen anfangs gut zu kaschieren verstehen. Doch ab dem Punkt, wo sich eine Wesensveränderung, Gewichtsabnahme und eine Änderung der normalen Essensgewohnheiten abzeichnen, kann sich eine Sucht entwickeln.

Diagnose Magersucht

Magersucht (Anorexia nervosa) nimmt langsam und schleichend Besitz vom Körper der Betroffenen. Meist fängt alles mit einer kleinen Diät oder Hänseleien in der Schule an. Da kann eine simple Saftkur der Anfang von Kontrolle und Gewichtsverlust und die damit verbundene „Sucht noch mehr abzunehmen“ sein.

Die magischen Zahlen

Magersucht ist eine Krankheit, die sich Süchtige nicht eingestehen. Sind einige stolz auf ihren Gewichtsverlust, erfreuen sich andere daran, endlich in das geliebte Kleidungsstück zu passen oder die magischen Zahlen auf der Waage zu sehen. Dabei vergessen sie völlig auf die Signale die ihnen der Körper sendet zu achten oder ignorieren diese ganz. Nichts ist für Betroffene wichtiger als die Kontrolle über ihren Körper und das damit verbundene (meist nicht mehr vorhandene) Essverhalten.

S, XS, Size Zero

„Nichts fühlt sich besser an als Schlanksein“ so oder so ähnlich müssen viele Magersüchtige, Bulemiekranke oder Essgestörte denken. Doch man kann auch gesund, fraulich und schlank aussehen. Dabei sollte der BMI (Body-Maß-Index) nicht im Fokus stehen. Es ist völlig egal welche Zahl oder welcher Buchstabe auf dem kleinen Schildchen in der Hose oder auf dem Pulli steht.

Bewusst (sein) Essen
Es gibt sicher ganz viele verschiedene Gründe die einen krank machen können. Ganz besonders schlimm wird es wenn die Sucht lebensbedrohlich wird und einsam macht. Bei ersten Anzeichen sollte man seine Freunde, Familie und Kollegen nicht allein lassen. Neben dem Psychologen sollten wir immer ein offenes Ohr haben und den Betroffenen mit seiner Sucht nicht allein dastehen lassen. Vielleicht kann „appslim“ eine kleine Hilfe sein, um Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe einschätzen und kontrollieren zu können.
jm // appslim.de
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