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Frizzi's Blog #1

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geschrieben am 20.01.2015 16:24 von Frizzi · 0 Kommentare

Gute Vorsätze und Schweinehunde...

Heute ist bereits der 21. Januar des neuen Jahres - 20 ganze Tage sind bereits vergangen, ohne dass ich einen Finger krumm gemacht habe, um meine guten Vorsätze endlich in die Tat umzusetzen. Eigentlich mache ich mir genau hier schon wieder etwas vor, denn es sind mittlerweile gefühlte 1825 Tage, sprich 5 lange Jahre in denen ich in der Illusion lebe endlich etwas zu ändern und anzugreifen. Gründe gäbe es mehr als genug. 

Ich wurde zwar von Mutter Natur mit einer einigermaßen normalen Figur gesegnet,  dennoch ändert dies nichts an meinem schlechten Allgemeinbefinden und einem Dauertief welches sich durch sämtliche Bereiche meines Lebens zieht. Angefangen bei der Klamottenwahl – denn man könnte ja einen „Schlüpferrand“ sehen, welcher nicht von zu enger Unterwäsche herrührt, sondern schlicht von einem Rettungsring der einem im Notfall nicht vorm Ertrinken bewahren würde, über die Einschränkung meiner Beweglichkeit die mich 20 Jahre älter fühlen lässt als ich eigentlich bin und dem Mangel an Kraft, meine Einkäufe in den 3. Stock zu tragen, ohne danach das Gefühl zu haben wiederbelebt werden zu müssen. All das und viel Mehr in diesem Zusammenhang zieht mich im Moment in eine Richtung in die ich niemals wollte: nämlich ganz weit runter!

Ich bin mittlerweile Mitte zwanzig und der Schweinehund herrscht über mein Leben!

Ich nehme mir jeden Tag aufs Neue vor aktiv zu werden um in erster Linie Zufriedenheit zu finden. In diesem Wort steckt unschwer zu erkennen der Wortstamm „Frieden“: und besser kann man das, was ich eigentlich erreichen möchte wohl nicht formulieren. Frieden. Frieden mit mir Selbst. Meinen „Ist-Zustand“ nehmen mir viele  so nicht ab, da ich beispielsweise nebenbei als Model arbeite. Aber Ladies und Gentleman, ich kann euch sagen: es ist fast alles Photoshop was glänzt. Momentan möchte ich mich selbst nicht nackt im Dunkeln sehen müssen.

Trotz all dieser Gründe und vor allem dem seelichen Unwohlsein habe ich bis heute den Allerwertesten nicht hoch bekommen. Mir graut es nicht vor dem Aktiv Sein, sondern es mangelt daran überhaupt zu beginnen. Mein Schweinehund ist so manifestiert, er sucht noch nicht mal mehr nach Ausreden. Er tut einfach gar nichts mehr und  schürt das Gefühl , dass es „so ja noch geht“ .

ABER: GENAU SO GEHT ES NICHT MEHR WEITER.

Um auf gut Deutsch in die Puschen zu kommen, habe ich mich entschlossen in Regelmäßigen Abständen einen Blog zu schreiben um diese Quelle als einen weiteren Ansporn und vor allem als Druckmittel gegen mich selbst zu nutzen. Ab heute werde ich konsequent daran arbeiten meine jetzige Situation zu optimieren. Ich hoffe ich habe mit dem Wort „KONSEQUENT“ nicht gleich übers Ziel hinaus geschossen und finde einen Anfang.

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