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EXPERTENRAT FÜR HEUSCHNUPFENPATIENTEN UND ANDERE ALLERGIKER

Pollen - na und? Mit den richtigen Maßnahmen können Heuschnupfenpatienten die warme Jahreszeit unbeschwerter genießen. ©djd/Linda AG/Getty Images/svetikd

Für zahlreiche Heuschnupfengeplagte beginnt die Leidenszeit schon im Februar, wenn die Hasel ihre ersten Pollen fliegen lässt. Danach sorgen die Blüten weiterer Bäume, später Gräser, Getreide und Kräuter für Niesen, Schniefen, Juckreiz und tränende Augen. Kein Wunder, dass viele Allergiker die warme Jahreszeit nur schwer genießen können. Rund 16 Prozent der Bevölkerung leiden laut Deutschem Allergie- und Asthmabund e.V. unter einer Pollenallergie. Und viele Betroffene reagieren nicht allein auf Pollen allergisch, sondern zusätzlich auf andere Stoffe wie bestimmte Nahrungsmittel oder Hausstaubmilben.


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TSCHÜSS HEUSCHNUPFEN!


Bei einer Allergie-Impfung wird dem Patienten das Allergen in regelmäßigen Abständen per Spritze in der Arztpraxis verabreicht. ©djd/Bencard Allergie GmbH/Peter Atkins - stock.adobe.com

Im Herbst und Winter atmen viele Pollenallergiker buchstäblich auf. Denn nach einer besonders intensiven Pollensaison 2018 können sie das Thema Heuschnupfen nun erst einmal abhaken. Allerdings oft nicht für lange, denn bereits um den Jahreswechsel können die Beschwerden bei Baumpollen-Allergikern erneut beginnen. Trotz der oft großen Belastung lässt sich nur ein Drittel der Betroffenen beim Arzt behandeln, und nicht einmal jeder Zehnte wird ursächlich therapiert, so die "Wasem-Studie" 2013. Wohl auch, weil vielen die modernen Behandlungsmöglichkeiten unbekannt sind.

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VON ANFANG AN GESÜNDER ESSEN


Mit Spaß aktiv: Nur jedes vierte Kind schafft es, sich täglich mindestens eine Stunde lang zu bewegen.©djd/Verlag Peter Jentschura/Shutterstock

Bereits Dreijährige leiden in Deutschland unter Übergewicht und weiteren, alarmierenden Folgen von unausgewogener Ernährung und Bewegungsmangel. Das ergab kürzlich eine umfangreiche Studie des Berliner Robert Koch-Instituts. Demnach sind 15,4 Prozent der 3- bis 17-Jährigen übergewichtig oder sogar fettleibig. "Schon im Kindesalter werden wichtige Weichen für die Gesundheit gestellt", weiß Dr. h.c. Peter Jentschura aus Münster, Experte für ganzheitliche Ernährungsfragen und Bestsellerautor ("Gesundheit durch Entschlackung"). Seine wichtigsten Tipps:

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AKTIV UND BEWEGLICH DURCHS LEBEN GEHEN


Gesunde Gelenke und Beweglichkeit sind vor allem im Alter wichtige Voraussetzungen für einen aktiven Alltag.©djd/Abtei Gelenk Flex/Rido - stock.adobe.com

Sich zurücklehnen und auf dem Erreichten ausruhen, war gestern. Ein Großteil der älteren Menschen in Deutschland steht mitten im Leben: Sie möchten aktiv und unabhängig bleiben, den Alltag meistern, Neues erleben und den Tag genießen. Gesunde Gelenke und Beweglichkeit sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Eine bewusste Ernährung, Gewichtsmanagement und tägliche physische Aktivitäten können die Gesundheit der Muskeln, Knochen und Gelenke unterstützen. Auch pflanzliche Mittel wie Kurkuma rücken immer stärker in den Fokus, wenn es um einen natürlichen, ausgewogenen Lebensstil geht.

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DAS GUTE KÖRPERGEFÜHL ZÄHLT


Gut aussehen und sich rundum wohlfühlen - das kann auch mit einem gut funktionierenden Verdauungssystem zusammenhängen.©djd/Sanofi/Dulcolax/iStockphoto/AleksandarNakic

"Body Positivity" ist das Gebot der Stunde. Die Bewegung steht dafür, sich selbst so zu lieben und anzunehmen, wie man ist. Überall heißt es: Anders ist das neue Schön! Zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, pickelige Haut, fisselige Haare - egal! Grundsätzlich ist das eine gute Sache. Und trotzdem will der Funke in unseren Köpfen nicht so ganz überspringen. Denn geben wir es zu - jeder zweifelt hin und wieder an sich. Und das ist ebenfalls okay.

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UNVERZICHTBAR SEIT JAHRTAUSENDEN


Infusionslösungen enthalten Salze mit einer sehr hohen Reinheit von 99,9 Prozent.©djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V./Getty

Ein Leben ohne Salz? Undenkbar! Aber wie kommt es eigentlich, dass Salze für uns Menschen so wichtig sind? Der Gesundheitsforscher Professor Karl-Ludwig Resch hat eine Theorie dazu: "Erstmal hat sich das Leben ja im Meer entwickelt. Und in der weiteren Evolution, immer wenn die Natur auf neue Ideen gekommen ist, dann hat sie um sich geguckt, was könnte man verwenden. Und Elektrolyte - also Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium - gab es in Hülle und Fülle auch im Urmeer. Deswegen ist es kein Wunder, dass für alle möglichen Funktionen im Körper immer wieder die gleichen Baustoffe Verwendung finden. Und das sind eben die Elektrolyte."

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