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MIT PRAKTISCHEN TIPPS UND EFFEKTIVER HILFE DIE SYMPTOME LINDERN

Pollen - na und? Die schönen Seiten der warmen Jahreszeit genießen ohne nervigen Heuschnupfen - das wünschen sich viele Allergiker. ©djd/LINDA AG/Subbotina/deposit Photos

Allergien sind längst eine Volkskrankheit. Laut dem Robert Koch-Institut wird fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland im Laufe des Lebens mit der ärztlichen Diagnose einer allergischen Erkrankung konfrontiert. Im Vordergrund steht dabei Heuschnupfen, gefolgt von Asthma und Kontaktekzemen. Nun, da der Pollenflug wieder im Gange ist, steht der Heuschnupfen noch einmal mehr im Fokus. Mit Symptomen von Juckreiz über Niesattacken bis hin zu allergischem Schnupfen und Husten kann er die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigen. "Es kommt auch immer häufiger vor, dass Menschen erst mit über 40 oder gar über 60 Jahren Allergien entwickeln, obwohl sie vorher nie Probleme damit hatten", erklärt Linda Apotheker Bernd Graßnick aus Bremerhaven.


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NICHT SCHON WIEDER


Ist das Immunsystem bereits geschwächt, haben Blasenkeime leichtes Spiel. ©djd/KadeFungin/thx

Brennen beim Wasserlassen, unangenehmer Harndrang und Schmerzen im Beckenbereich - die meisten Frauen haben eine Blasenentzündung schon am eigenen Leib erlebt. Die sogenannte Cystitis wird durch Bakterien verursacht, die aus dem Genitalbereich über die bei Frauen verhältnismäßig kurze Harnröhre in die Blase aufgestiegen sind. Wenn der Körper bereits mit einem Infekt zu kämpfen hat und geschwächt ist, haben die Erreger leichtes Spiel. Oft genügt es auch schon, wenn der Unterleib auskühlt, wie beim Sitzen auf einem kalten Untergrund. Die typischen Beschwerden können aber auch nach dem Geschlechtsverkehr auftreten, wenn Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre gelangt sind. Nicht umsonst wurde die Blasenentzündung in früheren Zeiten als "Brautkrankheit" bezeichnet und ist immer noch als "Honeymoon-Cystitis" bekannt.

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MEHR KOMPETENZ FÜR DIE GESUNDHEIT


Internetportale können chronisch Kranken mit leicht verständlichen, barrierefreien Informationen und verschiedenen Zusatzangeboten helfen und ihr Selbstmanagement stärken.©djd/AbbVie/shutterstock

Trotz hoher Arztdichte und zahlreicher Behandlungs- und Beratungsangebote bleibt letztlich jeder selbst hauptverantwortlich für seine Gesundheit. Um diese Verantwortung wahrnehmen zu können, braucht es eine gute Gesundheitskompetenz - also die Fähigkeit, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen und zu nutzen, sich bei Krankheiten Unterstützung zu suchen und bei der Behandlung mitzuwirken. Doch das kann durch unverständlich aufbereitete Informationen oder "Ärztelatein" erschwert werden. So ergab eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld, dass mehr als 54 Prozent der Bevölkerung nur über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz verfügen.

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SICHERHEIT GEHT VOR


Für die Gesundheit von Frauen bewerten Experten heute eine individuell angepasste Hormonersatztherapie positiv.©djd/Hormontherapie Wechseljahre/thx

Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter starken Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. Wirksame Abhilfe dagegen bietet eine Hormonersatztherapie (HRT). Betroffenen stellt sich dann aber oft die Frage nach der Sicherheit der Behandlung. Mit diesem Thema befassten sich auch die Experten beim Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie (FOKO) 2018. Ihr Fazit: Bei entsprechender ärztlicher Abwägung und individualisierter Verordnung birgt eine HRT zur Linderung starker Wechseljahresbeschwerden nur minimale Risiken und kann sogar einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit haben.

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LIEBER VORBEUGEN ALS LEIDEN


Dank einer stabilen Intimflora gehören Einschränkungen im Liebesleben der Vergangenheit an.©djd/KadeFungin/thx

Wie überall am Körper kann ein harmloser Juckreiz auch hin und wieder im Intimbereich vorkommen. Wenn das Kribbeln jedoch zunimmt, wenn es beim Wasserlassen brennt und sich verstärkter oder gräulicher Ausfluss zeigt, der bisweilen unangenehm "fischig" riecht, hat sich eine sogenannte bakterielle Vaginose entwickelt. Normalerweise ist der weibliche Intimbereich durch ein saures Scheidenmilieu mit vielen Milchsäurebakterien gegen Eindringlinge geschützt. Der gesunde pH-Wert liegt etwa zwischen 3,8 und 4,5 und bildet eine Barriere gegen Krankheitserreger aller Art. Steigt der pH-Wert jedoch an und gerät die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht, können sich krank machende Bakterien wie Gardnerellen unkontrolliert vermehren. Etwa 20 Prozent aller Frauen sind mindestens einmal im Leben von Scheideninfektionen betroffen.

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DAS STILLE KILLERDUO


Diabetes Typ 2 kann die Gefäße schädigen und unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Ein zu hoher Blutdruck verstärkt diesen Effekt noch.©djd/Telcor-Forschung/Syda Productions - Fotolia

Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck sind nicht nur beide weit verbreitet, sie haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Betroffene verspüren oft jahrelang keine Symptome, während Blutgefäße und Organe schon stark geschädigt werden. Besonders gefährlich wird es, wenn beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten - was bei der großen Mehrheit der rund sechs Millionen Diabetiker in Deutschland der Fall ist. Bei unzureichender Behandlung steigt dann das Risiko für Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, diabetischen Fuß sowie Augen- und Nierenschäden drastisch an.

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