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AUCH IN DER WARMEN JAHRESZEIT IST ES WICHTIG, DIE ATEMWEGE ZU STÄRKEN

Befreit durchatmen: Die frische Luft in freier Natur ist wie eine Sauerstoffdusche für Lunge und Bronchien. ©djd/GeloMyrtol forte

Da hat man sich monatelang auf die schönste Zeit des Jahres gefreut und dann das: Die Temperaturen klettern nach oben und man selbst fröstelt, schnieft und hustet. Das ist keine Seltenheit, denn Zugluft im Auto oder in Büroräumen, Klimaanlagen, langes Baden in kaltem Wasser oder größere Temperaturwechsel vom Tag zum Abend können das Immunsystem schwächen und Infekte begünstigen. Dann plagen bei schönstem Wetter Schnupfen, Husten und Druckkopfschmerz.


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DEM LEIDEN EINEN NAMEN GEBEN


Etwa vier Millionen Menschen sind in Deutschland von einer der rund 7.000 bis 8.000 Seltenen Erkrankungen betroffen. ©djd/Pfizer/thx

Schnupfen, Husten, Heiserkeit - mit diesen Symptomen lässt die Diagnose grippaler Infekt nicht lange auf sich warten. Manchmal kann aber auch mehr dahinterstecken: Berichtet der Patient von einem ganzen Strauß an Befindlichkeitsstörungen, ist das oft der Beginn einer wahren Ärzte-Odyssee. Gliederschmerzen, Stechen in Muskeln und Sehnen, Müdigkeit oder Sehprobleme - manchmal gleicht das Beschwerdebild einem schwierigen Puzzle. Die Herausforderung ist, auch scheinbar banale Symptome zu erkennen, einzuordnen und frühzeitig zu reagieren. Denn statistisch gesehen sind in Deutschland etwa vier Millionen Menschen von einer der rund 7.000 bis 8.000 Seltenen Erkrankungen betroffen. Unspezifische Symptome weisen die Mediziner oft in die falsche Richtung.

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MEHR KOMPETENZ FÜR DIE GESUNDHEIT


Internetportale können chronisch Kranken mit leicht verständlichen, barrierefreien Informationen und verschiedenen Zusatzangeboten helfen und ihr Selbstmanagement stärken.©djd/AbbVie/shutterstock

Trotz hoher Arztdichte und zahlreicher Behandlungs- und Beratungsangebote bleibt letztlich jeder selbst hauptverantwortlich für seine Gesundheit. Um diese Verantwortung wahrnehmen zu können, braucht es eine gute Gesundheitskompetenz - also die Fähigkeit, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen und zu nutzen, sich bei Krankheiten Unterstützung zu suchen und bei der Behandlung mitzuwirken. Doch das kann durch unverständlich aufbereitete Informationen oder "Ärztelatein" erschwert werden. So ergab eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld, dass mehr als 54 Prozent der Bevölkerung nur über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz verfügen.

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SICHERHEIT GEHT VOR


Für die Gesundheit von Frauen bewerten Experten heute eine individuell angepasste Hormonersatztherapie positiv.©djd/Hormontherapie Wechseljahre/thx

Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter starken Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. Wirksame Abhilfe dagegen bietet eine Hormonersatztherapie (HRT). Betroffenen stellt sich dann aber oft die Frage nach der Sicherheit der Behandlung. Mit diesem Thema befassten sich auch die Experten beim Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie (FOKO) 2018. Ihr Fazit: Bei entsprechender ärztlicher Abwägung und individualisierter Verordnung birgt eine HRT zur Linderung starker Wechseljahresbeschwerden nur minimale Risiken und kann sogar einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit haben.

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LIEBER VORBEUGEN ALS LEIDEN


Dank einer stabilen Intimflora gehören Einschränkungen im Liebesleben der Vergangenheit an.©djd/KadeFungin/thx

Wie überall am Körper kann ein harmloser Juckreiz auch hin und wieder im Intimbereich vorkommen. Wenn das Kribbeln jedoch zunimmt, wenn es beim Wasserlassen brennt und sich verstärkter oder gräulicher Ausfluss zeigt, der bisweilen unangenehm "fischig" riecht, hat sich eine sogenannte bakterielle Vaginose entwickelt. Normalerweise ist der weibliche Intimbereich durch ein saures Scheidenmilieu mit vielen Milchsäurebakterien gegen Eindringlinge geschützt. Der gesunde pH-Wert liegt etwa zwischen 3,8 und 4,5 und bildet eine Barriere gegen Krankheitserreger aller Art. Steigt der pH-Wert jedoch an und gerät die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht, können sich krank machende Bakterien wie Gardnerellen unkontrolliert vermehren. Etwa 20 Prozent aller Frauen sind mindestens einmal im Leben von Scheideninfektionen betroffen.

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DAS STILLE KILLERDUO


Diabetes Typ 2 kann die Gefäße schädigen und unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Ein zu hoher Blutdruck verstärkt diesen Effekt noch.©djd/Telcor-Forschung/Syda Productions - Fotolia

Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck sind nicht nur beide weit verbreitet, sie haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Betroffene verspüren oft jahrelang keine Symptome, während Blutgefäße und Organe schon stark geschädigt werden. Besonders gefährlich wird es, wenn beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten - was bei der großen Mehrheit der rund sechs Millionen Diabetiker in Deutschland der Fall ist. Bei unzureichender Behandlung steigt dann das Risiko für Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, diabetischen Fuß sowie Augen- und Nierenschäden drastisch an.

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