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FRAUEN NEHMEN ÜBERLASTUNGEN ANDERS WAHR ALS MÄNNER

Hektik und andauernder Stress äußern sich bei Frauen besonders häufig in Form von Kopfschmerzen und Verspannungen. ©djd/LINDA AG/SIphotography/Getty Images

Hohe berufliche Anforderungen, Familie, Haushalt, Freunde und dazu die mediale Reizüberflutung - Stress ist heutzutage allgegenwärtig. In kurzen Phasen kann er sogar Energiereserven mobilisieren und beflügeln. Dauerhafter Stress jedoch ist problematisch, kann die verschiedensten Beschwerden auslösen und sogar ernsthaft krank machen. Und das ist nicht selten. So erklärt Linda Apothekerin Dr. Ruth Kirstgen aus Blankenheim: "Meiner Erfahrung nach stehen über die Hälfte der Menschen, die zu uns in die Apotheke kommen, unter Stress - beziehungsweise leiden unter Beschwerden, die auf Stress zurückzuführen sind."


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DAS STILLE KILLERDUO


Diabetes Typ 2 kann die Gefäße schädigen und unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Ein zu hoher Blutdruck verstärkt diesen Effekt noch. ©djd/Telcor-Forschung/Timo Lutz

Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck sind nicht nur beide weit verbreitet, sie haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Betroffene verspüren oft jahrelang keine Symptome, während Blutgefäße und Organe schon stark geschädigt werden. Besonders gefährlich wird es, wenn beide Erkrankungen gleichzeitig auftreten - was bei der großen Mehrheit der rund sechs Millionen Diabetiker in Deutschland der Fall ist. Bei unzureichender Behandlung steigt dann das Risiko für Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, diabetischen Fuß sowie Augen- und Nierenschäden drastisch an.

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WENN FOMO DAS LEBEN BEHERRSCHT


Social Media kann zu einer so starken Gewöhnung führen, dass der Alltag und das Privatleben davon beherrscht werden.©djd/Neurexan/thx

Nach der Landung eines Flugzeugs klatschten die Passagiere in früheren Zeiten dem Piloten Beifall. Heutzutage schaltet der Großteil der Fluggäste prompt das Handy ein, um zu sehen, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Auch auf dem Bahnsteig, beim Arzt oder auf dem Schulflur zeigt sich dasselbe Bild: Anstatt mit Smalltalk oder Träumen wird die Wartezeit mit "Social-Media-Action" verbracht. Facebook, Twitter, WhatsApp und Liveblogs fordern permanent dazu auf, Postings zu teilen, zu liken und zu kommentieren, während der tiefe Einblick in den Alltag von Freunden zeigt, was wir selbst gerade nicht erleben. Kein Wunder, dass die zwanghafte Angst, ein Ereignis zu versäumen, nicht mehr auf dem Laufenden zu sein oder im Job etwas zu verpassen, inzwischen weit verbreitet ist.

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ALLERGIE - WEN JUCKT'S?


Niesen, Juckreiz, Schniefnase - in der Apotheke kann man sich Rat und Hilfe gegen Allergiesymptome holen.©djd/LINDA AG/Lindemann

Allergien sind längst eine Volkskrankheit. Laut dem Robert Koch-Institut wird fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland im Laufe des Lebens mit der ärztlichen Diagnose einer allergischen Erkrankung konfrontiert. Im Vordergrund steht dabei Heuschnupfen, gefolgt von Asthma und Kontaktekzemen. Nun, da der Pollenflug wieder im Gange ist, steht der Heuschnupfen noch einmal mehr im Fokus. Mit Symptomen von Juckreiz über Niesattacken bis hin zu allergischem Schnupfen und Husten kann er die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigen. "Es kommt auch immer häufiger vor, dass Menschen erst mit über 40 oder gar über 60 Jahren Allergien entwickeln, obwohl sie vorher nie Probleme damit hatten", erklärt Linda Apotheker Bernd Graßnick aus Bremerhaven.

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NICHT NUR SPORTLER BEKOMMEN TENNISARM


Jede sich wiederholende Belastung kann einen Tennisarm zur Folge haben.©djd/Ofa Bamberg

Wird das Gitarrensolo zur Qual oder ist die Rohrzange nur unter Schmerzen zu benutzen, kann die Ursache ein Tennisarm sein. Denn der stellt sich nicht nur bei Vor- und Rückhand auf dem Tennisplatz ein, sondern kann von nahezu jeder Belastung des Unterarms verursacht werden. Auslöser der Epicondylitis, so der Fachbegriff für den Tennisarm, sind ständige Vibrationen oder Stöße durch sich wiederholende Bewegungen von Hand und Arm. Daher leiden häufig auch Handwerker, Musiker oder "Tastaturarbeiter" unter der schmerzhaften Sehnenreizung am Ellbogen. Mit Schonung, Physiotherapie, Kortisoninkjektionen oder Schmerzmitteln wird dann versucht, das Problem in den Griff zu bekommen.

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WENIGER STRESS FÜR DIE HAUT


Gepflegt und schön: Damit die Haut lange gesund und schön bleibt, sollte man sie richtig pflegen, am besten mit medizinischer Hautpflege und -reinigung, die den Hautschutzmantel stärkt und die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.©djd/Sebapharma GmbH

Die Liste umweltbedingter Stressfaktoren für die Haut ist lang: Feinstaub, Stickoxid, Ozon und UV-Strahlen können den Hautschutzmantel schädigen und zu vorzeitiger Hautalterung führen. Je nach Ort, Jahreszeit oder Wetter ist die Schadstoffkonzentration dabei sehr unterschiedlich - in Großstädten leidet die Haut besonders unter der Luftverschmutzung. Aber nicht nur im Freien sind Menschen der Luftverschmutzung ausgesetzt, auch die Raumluft in Wohnungen oder Bürogebäuden enthält oft Schadstoffe. "Eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Schadstoffen spielt die Haut. Sie wirkt als Barriere gegen Umwelteinflüsse und kann innerhalb gewisser Grenzen schädliche Auswirkungen ausgleichen", weiß Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin im Klinikum Augsburg. Durch schädliche Umwelteinflüsse kann die Haut aber auch krank und damit in ihrer Barrierefunktion eingeschränkt werden.

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