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WIE UNS TWITTERN, LIKEN UND INSTAGRAMEN DEN SCHLAF RAUBEN

Social Media kann zu einer so starken Gewöhnung führen, dass der Alltag und das Privatleben davon beherrscht werden. ©djd/Neurexan/thx

Nach der Landung eines Flugzeugs klatschten die Passagiere in früheren Zeiten dem Piloten Beifall. Heutzutage schaltet der Großteil der Fluggäste prompt das Handy ein, um zu sehen, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Auch auf dem Bahnsteig, beim Arzt oder auf dem Schulflur zeigt sich dasselbe Bild: Anstatt mit Smalltalk oder Träumen wird die Wartezeit mit "Social-Media-Action" verbracht. Facebook, Twitter, WhatsApp und Liveblogs fordern permanent dazu auf, Postings zu teilen, zu liken und zu kommentieren, während der tiefe Einblick in den Alltag von Freunden zeigt, was wir selbst gerade nicht erleben. Kein Wunder, dass die zwanghafte Angst, ein Ereignis zu versäumen, nicht mehr auf dem Laufenden zu sein oder im Job etwas zu verpassen, inzwischen weit verbreitet ist.


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VORSICHT, SOMMERERKÄLTUNG


Reine Luft wie an der See, in den Bergen oder im Wald ist eine Wohltat für strapazierte Atemwege. ©djd/GeloMyrtol forte

Da hat man sich monatelang auf die schönste Zeit des Jahres gefreut und dann das: Die Temperaturen klettern nach oben und man selbst fröstelt, schnieft und hustet. Das ist keine Seltenheit, denn Zugluft im Auto oder in Büroräumen, Klimaanlagen, langes Baden in kaltem Wasser oder größere Temperaturwechsel vom Tag zum Abend können das Immunsystem schwächen und Infekte begünstigen. Dann plagen bei schönstem Wetter Schnupfen, Husten und Druckkopfschmerz.

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WENN JEDE HANDBEWEGUNG WEH TUT


Mit einer Orthese kann der richtige Dreh wieder leichter fallen.©djd/Ofa Bamberg

Wie wichtig gesunde Gelenke sind, merkt man spätestens, wenn schon einfachste Bewegungen Schmerzen verursachen. So ist es beispielsweise im Fall von Arthrose, einer Verschleißerkrankung der Gelenke. Sie gilt als Teil des normalen Alterungsprozesses. Je mehr ein Gelenk belastet wird, desto eher kann es mit den Jahren zu unangenehmen Symptomen kommen. Das betrifft nicht nur Knie oder Hüfte, die einen Großteil des Körpergewichts tragen. Auch der Daumen ist bei jedem Handgriff im Einsatz und deshalb anfällig für Verschleiß.

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PERSÖNLICHE RISIKEN KENNEN, VORTEILE NUTZEN


Wer eine Hormonersatztherapie wünscht, sollte sich vorher gut informieren und über familiäre Vorerkrankungen erkundigen.©djd/Hormontherapie Wechseljahre/Getty

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen gehören zu den typischen Wechseljahresbeschwerden. Doch obwohl etwa ein Drittel der Frauen sehr stark unter den Symptomen leidet, scheuen sich viele vor einer Behandlung ihrer Beschwerden - aus Angst vor gesundheitlichen Risiken. Dabei überwiegt bei den meisten Frauen mit einer individuellen Hormonersatztherapie der Nutzen.

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DEM LEIDEN EINEN NAMEN GEBEN


Etwa vier Millionen Menschen sind in Deutschland von einer der rund 7.000 bis 8.000 Seltenen Erkrankungen betroffen.©djd/Pfizer/Getty

Schnupfen, Husten, Heiserkeit - mit diesen Symptomen lässt die Diagnose grippaler Infekt nicht lange auf sich warten. Manchmal kann aber auch mehr dahinterstecken: Berichtet der Patient von einem ganzen Strauß an Befindlichkeitsstörungen, ist das oft der Beginn einer wahren Ärzte-Odyssee. Gliederschmerzen, Stechen in Muskeln und Sehnen, Müdigkeit oder Sehprobleme - manchmal gleicht das Beschwerdebild einem schwierigen Puzzle. Die Herausforderung ist, auch scheinbar banale Symptome zu erkennen, einzuordnen und frühzeitig zu reagieren. Denn statistisch gesehen sind in Deutschland etwa vier Millionen Menschen von einer der rund 7.000 bis 8.000 Seltenen Erkrankungen betroffen. Unspezifische Symptome weisen die Mediziner oft in die falsche Richtung.

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NICHT SCHON WIEDER


Ist das Immunsystem bereits geschwächt, haben Blasenkeime leichtes Spiel.©djd/KadeFungin/thx

Brennen beim Wasserlassen, unangenehmer Harndrang und Schmerzen im Beckenbereich - die meisten Frauen haben eine Blasenentzündung schon am eigenen Leib erlebt. Die sogenannte Cystitis wird durch Bakterien verursacht, die aus dem Genitalbereich über die bei Frauen verhältnismäßig kurze Harnröhre in die Blase aufgestiegen sind. Wenn der Körper bereits mit einem Infekt zu kämpfen hat und geschwächt ist, haben die Erreger leichtes Spiel. Oft genügt es auch schon, wenn der Unterleib auskühlt, wie beim Sitzen auf einem kalten Untergrund. Die typischen Beschwerden können aber auch nach dem Geschlechtsverkehr auftreten, wenn Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre gelangt sind. Nicht umsonst wurde die Blasenentzündung in früheren Zeiten als "Brautkrankheit" bezeichnet und ist immer noch als "Honeymoon-Cystitis" bekannt.

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